Heimkino

 

November 2005: Die Sache mit dem Croma-Upsampling Bug und diverse andere Dinge am Denon stören mich schon seit längerer Zeit. Da muß es doch eine Lösung geben... Und die gibt es: Panasonic S-97. In Sachen Progressive Scan ist er dem Denon weit überlegen, der Filmmode und auch der Kameramode sind superstabil. Vom CUB keine Spur, ein sehr leises Laufwerk, zukunftssichere Ausstattung mit HDMI Ausgang (Version1.1, d.h. mit Mehrkanal Tonübertragung) machen dieses Gerät zum meiner Meinung nach besten Kauf zur Zeit. Die Bedienung und das OSD sind einfach zu verstehen, wogegen die Bedienungsanleitung dermaßen komplizierte Beschreibungen verwendet, daß es den weniger geübten Anwender schier zum Verzweifeln bringt.

Eines noch zum Schluß: Unter den aktuellen DVDs gibt es nur ganz wenige, die in Sachen Bildqualität die Möglichkeiten ausreizen. Einen 1000€ Player zu kaufen, macht für mich keinen Sinn. Frühere Filme, wie z.B. "Die Mumie", "The Rock", "Gladiator", u.a. werden ja auch heute noch auf Grund ihrer hervoragenden Bildqualität zur Beurteilung von DVD-Playern herangezogen. Und das sollte einem doch zu denken geben!?!

Wenn ich da z.B. an den Test des Pioneer DVD-989AVi in der Audiovision 12/2005 denke, habe ich gemischte Gefühle. Dort steht, daß die Bildqualität des Gerätes an einen Videogenerator heranreicht, und wenn etwaige Bildfehler zu sehen sein sollten, dann liegt es garantiert nicht am Gerät. Na toll! Wie wäre es, wenn die Filmanbieter die Kapazitäten der DVD mal mehr als nur zur Hälfte ausnutzen würden? Sony Pictures z.B. arbeitet fast immer mit Datenraten unter 4MB/s. Ich wundere mich immer wieder, wie in den letzten Jahren diese Entwicklung fortgeschritten ist. Die DVD-Player wurden ständig verbessert, es gab Progressive Scan usw. und im gleichen Zeitraum wurden die DVDs immer schlechter. Es gilt der alte Spruch: Die Quelle ist entscheidend. Und hier will man uns glaubhaft vermitteln, daß mit der HD-DVD oder BlueRay Disc alles besser würde?

Das ist ein bißchen so wie im Fotobereich. Als vor einigen Jahren das APS-System auf den Markt kam, war Kennern der Materie sofort klar, daß eine Verkleinerung der Filmfläche um 20% auch schlechtere Bildqualität bedeutet. Wären da nicht die Filmhersteller mit stark verbesserten Emulsionen nachgezogen, wäre APS sofort und nicht erst nach ein paar Jahren vom Markt verschwunden. Der Vorteil ist jedenfalls, daß diese Emulsionen auch im KB-Bereich Einzug fanden und der Qualitätssprung hier wirklich etwas bringt.

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Weil ich in diesem kleinen Raum mit Flatterechos zu kämpfen hatte, mußten hier natürlich auch Akustikelemente zum Einsatz kommen. So fertigte ich mir Rahmen an, in die ich eine Akustikschaummatte von Conrad klebte. Weil die aber die Höhen sehr stark abdämpfen und ich eher eine Diffusion erreichen wollte, malte ich den grauen Schaumstoff kurzerhand mit Wandfarbe an. Das Ergebnis: Eine trockene Akustik wie im Kino, ohne daß das Klangbild stumpf und kraftlos wird.